Description
This study centres around video art works from the 2010s dealing with the transformation period of the 1990s. It focuses on the so-called "Transformation Generation", in particular on female-identifying artists and collectives born between 1975 and 1985. Ulrike Gerhardt also explores how they and their respective practices relate to the accelerated change and breakpoints following 1989/91, as well as their after-effects in the present. The emphasis is on the blurring of traces, on decentration and amalgamation, on speculation and alienation, whereby the transformation presents as a highly complex, challenging cultural process. Im Zentrum dieser Studie stehen videokünstlerische Arbeiten der 2010er-Jahre, die sich mit der Transformationszeit der 1990er-Jahre auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der so genannten "Generation Transformation", insbesondere weiblich identifizierten Künstler:innen und Kollektiven, die zwischen 1975 und 1985 geboren wurden. Ulrike Gerhardt geht darüber hinaus der Frage nach, wie sich diese in ihrer jeweiligen Praxis zum beschleunigten Wandel und den Brüchen nach 1989/91 sowie zu deren Nachwirkungen in der Gegenwart verhalten. Der Blick richtet sich auf das Verwischen von Spuren, auf Dezentrierungen und Amalgamierungen, auf Spekulationen und Entfremdungen, in denen sich die Transformation als hochkomplexer und herausfordernder kultureller Prozess präsentiert.Im Zentrum dieser Studie stehen videokünstlerische Arbeiten der 2010er-Jahre, die sich mit der Transformationszeit der 1990er-Jahre auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der so genannten "Generation Transformation", insbesondere weiblich identifizierten Künstler:innen und Kollektiven, die zwischen 1975 und 1985 geboren wurden. Ulrike Gerhardt geht darüber hinaus der Frage nach, wie sich diese in ihrer jeweiligen Praxis zum beschleunigten Wandel und den Brüchen nach 1989/91 sowie zu deren Nachwirkungen in der Gegenwart verhalten. Der Blick richtet sich auf das Verwischen von Spuren, auf Dezentrierungen und Amalgamierungen, auf Spekulationen und Entfremdungen, in denen sich die Transformation als hochkomplexer und herausfordernder kultureller Prozess präsentiert.Biographical NoteUlrike Gerhardt, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, forscht und publiziert zu Transformationsgeschichte, intergenerationalen Erinnerungsprozessen, beunruhigenden Materialitäten und postdigitalen Bildpraktiken nach 1989/91. Nach Stationen bei District*Schule ohne Zentrum, Leuphana Universität Lüneburg, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW und der Universität Potsdam derzeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Kunst und visuelle Kultur. Gemeinsam mit Suza Husse Gründerin und Co-Leiterin der nomadischen und queer-feministischen Videokunstplattform D'EST; realisierte 2023 den Zyklus Postsozialismus als Methode. Anti-Geografien kollektiver Begehren u.a. mit krëlex zentre, Fehras Publishing Practices und Nhà Sà n Collective. Biographical NoteUlrike Gerhardt, Visual Studies scholar, researches and publishes on transformation history, intergenerational memory processes, unsettling materialities, and post-digital image practices after 1989/91. After working at District*School Without Centre, Leuphana University Lueneburg, Basel Academy of Art and Design FHNW, and the University of Potsdam, she is currently a research associate in the Institute for Art and Visual Culture at Carl von Ossietzky University Oldenburg. Together with Suza Husse, she is the founder and co-director of the nomadic, queer-feminist video art platform D'EST; in 2023, she realised the Postsocialism as a Method. Anti-Geographies of Collective Desires incl. collaborations with krëlex zentre, Fehras Publishing Practices and Nhà Sà n Collective.